The Elephant in The Room: Wenn ein Kultfilm zum Männerkult mutiert

Der vielleicht schlechteste Film aller Zeiten, im vielleicht schönsten Kino von Paris: Dass “The Room” selbst 15 Jahre nach seiner Premiere in L.A. noch für ausverkaufte Sääle sorgt, zeugt vom Kultstatus, den Tommy Wiseaus Drama The Room heute auf der ganzen Welt genießt. Der Citizen Kane unter den Trash-Perlen ist derzeit wegen James Francos Komödie The Disaster Artist wieder in aller Munde, einer Verfilmung des … Continue reading The Elephant in The Room: Wenn ein Kultfilm zum Männerkult mutiert

METROPOLOVE: Die Stadt und das Lieben

Das Gehen stirbt. Die älteste Art der Fortbewegung hat im Kampf gegen schnellere, kraftsparendere und mit ihren schädlichen Ausstößen den Planeten vernichtende Konkurrenz ihre Vormachtstellung verloren. Wir haben das Gehen wegkonstruiert mit unseren Autos, Metros, Trams und Fahrrädern. Doch der langsame Tod markiert mehr als nur das Ende eines veralteten Transportmittels. Im Gehen pflegt der Mensch eine innige Beziehung zwischen Körper und Geist, und diese … Continue reading METROPOLOVE: Die Stadt und das Lieben

Der Rubikon-Hot Take zum Parkland-Amoklauf: Ein bisschen Moralpanik und ein Hauch Verschwörungstheorien

Wenn das unabhängige Online-Magazin Rubikon unter der Rubrik “Tiefer Staat” über das jüngste Schulmassaker in Florida berichtet, liegt die Erwartungshaltung an ihre Analyse der Vorgänge irgendwo zwischen dem verschwörerischen Wahnsinn eines Alex Jones und der prinzipientreuen Machtkritik eines Noam Chomsky. Eine Einstimmung in den amerikanischen Mainstream-Konsens der Trump-Kritik und die Forderung nach stärkeren Waffengesetzen wäre dem Rubikon schließlich keinen Artikel wert, doch das Massaker schon … Continue reading Der Rubikon-Hot Take zum Parkland-Amoklauf: Ein bisschen Moralpanik und ein Hauch Verschwörungstheorien